Spätgotische Kirche
Eine turmlose karolingische Saalkirche des 9. Jh. wurde bei den archäologischen Untersuchungen 2011 nachgewiesen . Der Seelsorgesprengel Wolfsbach wird 823 urkundlich genannt. Im 15. Jh. wurde der wuchtige Westturm errichtet, 1456 der heutige Altarraum geweiht und um 1500 das Kirchenschiff zur spätgotischen Halle ausgebaut.Ein schönes spätgotisches Schulterportal führt in das Kircheninnere mit
reichen Netzrippengewölben sowie neu aufgedeckter Sitz- und
Reliquiennische der Spätgotik. Der Marmorgrabstein des Ritters Wolfgang
von Meilersdorf erinnert an einen großen Förderer des spätgotischen
Kirchenausbaues. Aus der Barockzeit sind schöne Statuen und das
Orgelgehäuse erhalten, die restliche Einrichtung (Fenster, Türen,
Altäre, Kanzel, Kreuzweg, Speisgitter, Kirchenstühle, Ewiglichtampel)
wurde 1908/09 erneuert und stellt ein schönes Ensemble der Neugotik dar.
2011 wurde das Kircheninnere gründlich renoviert und der Altarraum
liturgisch neu geordnet. Volksaltar und Ambo aus weißem albanischen
Marmor von Josef Colz greifen in ihrer Form die spätgotischen
Gewölbesegel des Kirchenraumes und das "V" als Anfangsbuchstaben des
Kirchenpatrons Vitus auf.
Ein Kirchenführer ist am Gemeindeamt oder direkt in der Kirche erhältlich!
